Wissenswertes rund um elektrische Insektenvernichter

Was sind Fluginsekten?

Insekten kennt jeder Mensch. Dass sie aber rund 60 Prozent aller Tierarten auf diesem Planeten stellen, ist den wenigsten bewusst. Rund eine Million Arten von Insekten sind bis heute bekannt. Wissenschaftler gehen jedoch davon aus, dass es noch Millionen weiterer gibt, die nur noch nicht entdeckt wurden.

Die größte Unterklasse der Insekten bilden die Fluginsekten (Pterygota). Zu ihnen zählen alle Insekten mit Flügeln sowie solche, die ihre Flügel im Lauf der Evolution verloren haben. Zu den in Deutschland bekanntesten Insekten gehören Fliegen, Mücken, Schaben und Wespen, aber auch Libellen und Schmetterlinge. Läuse und Flöhe fallen in die Kategorie der flügellosen Fluginsekten.

Während Hummeln und Bienen als ausgesprochen nützlich gelten, eilt vielen anderen Insekten ein schlechter Ruf voraus – und das nicht immer zu unrecht. Sie können gefährliche Krankheiten übertragen sowie Lebensmittel, Pflanzen und Holzkonstruktionen befallen, schädigen und vernichten. Aus diesem Grund ist es wichtig, bei einem Befall schnellstmöglich zu reagieren.

Die Fliege als Überträger von Krankheiten

Auch wenn sie harmlos aussehen mag, ist mit der Fliege nicht zu spaßen. Zu ihrer Hauptnahrung zählen pflanzliches und tierisches Gewebe. Verwesendes Fleisch und Gemüse, aber auch Kot stehen damit auf ihrem Speiseplan. Auf diesen Dingen tummeln sich jedoch auch Milliarden von Keimen, die die Fliege im Anschluss auf alles übertragen kann, worauf sie später landet – seien es Lebensmittel, Teller oder auch einfach nur ungeschützte Körperpartien. Im schlimmsten Fall kann sich der Mensch auf diese Weise mit ernsten Krankheiten infizieren.

Ausgewachsene Fliege
Ausgewachsene Fliegen leben oft nur wenige Tage bis wenige Wochen. Allerdings nutzen sie diese Zeit, um eine hohe Anzahl von Nachkommen zu produzieren. Das Weibchen einer Stubenfliege legt beispielsweise bei einer Ablage bis zu 400 Eier – und das mehrmals in ihrem vergleichsweise kurzen Leben. Die geschlüpften Larven wiederum brauchen nur wenige Tage, um selbst zu geschlechtsreifen Fliegen zu werden. Die Eiablage kann in der Rege wahllos erfolgen, da sich die erwachsenen Tiere nicht um die Brut kümmern.

Wie funktionieren Insektenvernichter ?

Dass Fliegen und andere Insekten durch Lichtquellen angelockt werden, ist weithin bekannt. Weniger bekannt ist, dass ihre Facettenaugen über ein anderes Wahrnehmungsspektrum verfügen als das menschliche Auge. UV-Licht ist für Menschen unsichtbar, für Insekten jedoch nicht. Für sie signalisiert es den freien Himmel, also den freien Flug.

Insektenvernichter machen sich diesen Umstand zunutze, indem sie künstliches UV-Licht ausstrahlen. Damit locken sie besonders Tagflieger an, die in einem sonst eher dunklen Raum zur hellsten − vermeintlich freien – Stelle flüchten. Nach Eintritt in den Fangbereich wird das Insekt − je nach Technik − entweder mittels Klebefolie festgehalten oder durch den Kontakt mit einem Stromgitter getötet.

UV-Licht im Detail

Violett, Blau, Grün, Gelb, Orange und Rot – Das für Menschen wahrnehmbare Farbspektrum des Lichts gleicht einem Regenbogen. An dessen Ende warten keine Töpfe voll Gold – dafür Bereiche, die für das menschliche Auge unsichtbar sind.


Spektrum


An den roten Bereich des Lichtsspektrums schließt sich rechts das Infrarot an. Menschen können es zwar nicht sehen, dafür aber fühlen. Auch als „Wärmestrahlung“ bekannt, spielt es unter anderem in der Medizin eine wichtige Rolle. Infrarotlampen kommen dort etwa in der Wärmetherapie zum Einsatz.

Am linken Ende des Lichtspektrums liegt das sogenannte Ultraviolett, kurz UV. Basierend auf seiner jeweiligen Wellenlänge, wird dieses nochmals in drei Arten unterteilt: UV-A, UV-B und UV-C. Je niedriger die Wellenlänge, desto energiereicher ist die Strahlung.

Von der Disko bis zum Sonnenbrand

UV-A ist der energieärmste Bereich und befindet sich am nächsten zum sichtbaren Spektrum. Aus dem Alltag kennt man es beispielsweise als Schwarzlicht, wie es gern in Diskotheken eingesetzt wird. Durch Floureszenz lässt es dort weiße Textilien strahlen.

Mit der energiereicheren UV-B-Strahlung machen Menschen vor allem Sommer schmerzhafte Bekanntschaft: Sie ist verantwortlich für den Sonnenbrand auf der Haut.

Das kurzwellige UV-C wird in den obersten Luftschichten der Erdatmosphäre absorbiert und gelangt nicht bis zum Erdboden.

Die Geheimwaffe gegen Insekten

Insekten nehmen Licht anders wahr als Menschen. Ihr Spektrum umfasst auch Teile des UV-Bereichs, von dem sie sich besonders angezogen fühlen.

Insektenvernichter Innenansicht Die von uns geführten Insektenvernichter machen sich diese Tatsache zunutze. Das Licht der verwendeten UV-Lampen hat eine Wellenlänge von 365-368 Nanometern. Es befindet sich somit im oberen Teil des UV-A-Bereichs, der sich durch eine Wellenlänge von 315 bis 380 Nanometern auszeichnet. Auf Insekten wirkt es eine nahezu unwiderstehliche Anziehungskraft aus.

Für den Menschen ist nur der Teil des Lichts sichtbar, der in den wahrnehmbaren Bereich ihres Auges hineinreicht. Das Licht der Insektenvernichter erscheint daher blauviolett.

Klebefolien versus Stromgitter

Für Bereiche, in denen Lebensmittel hergestellt oder zubereitet werden, empfehlen wir gemäß HACCP Klebefoliengeräte. Diese fangen die Insekten mit Hilfe einer Matte, die mit UV-beständigem Kleber beschichtetet ist.

Bei Stromgittergeräten werden die Insekten durch ein unter Spannung stehendes Netz getötet. Letztere sind in der Regel wartungsärmer, da keine Klebefolien getauscht werden müssen. Stromgittergeräte sind selbstverständlich so konzipiert, dass von Ihnen keine Gefahr für den Menschen ausgeht. Das Stromgitter arbeitet zwar mit einer hohen Spannung, aber mit nur wenig Stromfluss − ähnlich einem Weidezaun. Zusätzliche Abdeckungen schützen außerdem vor ungewollter Berührung. Beide Gerätevarianten sind für jede Art von Fluginsekten geeignet, von Mücken und Motten über Fliegen bis hin zu Wespen.

Für Lebensmittelbereiche und Kundenbereiche sind auf jeden Fall Klebefoliengeräte (aufgrund möglicher umherfliegender Insektenteile bei Stromgittergeräten) vorzuziehen.

IP-Schutzklassen bei elektrischen Insektenvernichtern

Die Schutzklassen weisen die unterschiedlichen Sicherheitsstufen der Geräte aus.

Dabei geht es hauptsächlich um den Schutz vor dem elektrischen Strom, z.B. damit im Kundenbereich keine Kinder in das Gerät greifen können und einen Schlag bekommen, oder dass z.B. im Küchenbereich kein Spülwasser in das Gerät eindringen und einen Kurzschluß auslösen kann.

IP 21

Diese Schutzklasse stellt einen nur geringen Schutz dar. Geräte sollten weder in der Nähe von Wasser noch in Reichweite von Kunden aufgestellt werden.

Berührungs- und Fremdkörperschutz:
Der Insektenvernichter hat einen Berührungsschutz, der (nur) das Eindringen von Fremdkörpern mit Durchmesser größer als 12 mm verhindert.

Wasserschutz:
Das Gerät ist (nur) gegen senkrecht fallende Wassertropfen geschützt.

IP 44

Diese Schutzklasse hat einen guten Schutz gegen versehentliche Berührung und gegen Spritzwasser und ist daher in Bereichen mit Kundenverkehr sinnvoll.

Berührungs- und Fremdkörperschutz:
Der Insektenvernichter hat einen Berührungsschutz, der das Eindringen von Fremdkörpern mit Durchmesser größer als 1 mm verhindert (z.B. Finger).

Wasserschutz:
Das Gerät ist gegen Sprühwasser geschützt. (Das bedeutet keinen Schutz bei einem direkten Wasserstrahl und keinen Schutz beim Eintauchen in Wasser.)

IP 65

Diese Schutzklasse ist die höchste marktgängige Schutzklasse bei Insektenvernichtern. Sie hat einen sehr guten Schutz gegen Berührung bzw. gegen das Eindringen von Staub oder Fremdkörpern sowie gegen Strahlwasser aus allen Richtungen. IP65 ist daher die Schutzklasse der Wahl in Küchen in der Nähe von Waschbecken usw.

Berührungs- und Fremdkörperschutz:
Der Insektenvernichter hat einen vollständigen Berührungsschutz, der auch das Eindringen von Staub verhindert.

Wasserschutz:
Das Gerät ist gegen Strahlwasser geschützt. (Das bedeutet keinen Schutz bei Eintauchen in Wasser.)


Unser Service

  • Perfektes Preis-Leistungs-Verhältnis ohne versteckte Kosten
  • Professionelle Geräte für höchste Ansprüche
  • Versand werktags in der Regel innerhalb von 24 Stunden
  • Service durch qualifizierte Experten mit jahrelanger Erfahrung
  • Persönliche Beratung per Telefon, E-Mail und vor Ort
  • Giftfreie und hygienische Insektenvernichtung
  • Diskretion auf allen Ebenen

Persönliche Beratung

Sprechen Sie mit einem unserer Experten und lassen Sie sich z.B. hinsichtlich Modellauswahl, Aufstellungsort und Einsatzzweck individuell beraten:


Fragen kostet nichts! Einfach anrufen oder per WhatsApp schreiben!

Erste Tipps gibt's bereits am Telefon oder per WhatsApp - gerne kostenfreie Einschätzung bei Foto-Einsendung per WhatsApp. Außerdem bieten wir eine kostenfreie Vor-Ort-Beratung für Gastronomie und Gewerbe.

Tel: 089 - 50008684

info@jutox.de



geprüfte Schädlingsbekämpfer

Wir sind in Bayern zu Hause und täglich in München vor Ort:
JuToX Schädlingsbekämpfung
Tobias Käufl
Mozartstrasse 5
85084 Reichertshofen
Tel. 089-50008684

München (Karte)

Mehr über uns:
Behördliche Erlaubnis und Sachkundenachweis