Mäuse und Ratten

Nagerbekämpfung in Privathaushalten

Do-it-Yourself-Nagerbekämpfung

Falls Sie selbst eine Nagerbekämpfung durchführen möchten, erhalten Sie hier einen Überblick über die beiden Bekämpfungsmethoden (Fallen und Gifte):

Schlagfallen und Lebendfallen gegen Mäuse und Ratten

Ein idealer Aufstellort für Schlagfallen und Lebensfallen ist an bekannten Nestern oder Laufwegen. Häufig orientieren sich Mäuse und Ratten entlang von Wänden. Bestückt werden kann eine Schlagfalle oder Lebensfalle beispielsweise mit Speck oder Nuss-Nougat-Creme.

Mausefallen und Rattenfallen, sind täglich zu kontrollieren. Mit Schlagfallen getötete Tiere können über den Hausmüll entsorgt werden. Bei Rattenlebendfallen ist beim Aussetzen höchste Vorsicht geboten, da Ratten sehr fest zubeißen können, wenn sie sich bedroht fühlen.

Wir empfehlen Schlagfallen stets nur innerhalb einer Nagerstation oder eines Nagertunnels aufzustellen, um ein versehentliches Berühren / Auslösen der Schlagfalle zu verhindern.

Mäuse- und Rattengift

Mäuse- und Rattengifte werden auch Rodentizide genannt (aus dem Lateinischen rodentia „Nagetiere“ und caedere „töten“). Die meisten Rodentizide wirken als Gerinnungshemmer. Die tödliche Wirkung tritt erst nach wenigen Tagen ein, um einem Vermeidungsverhalten der klugen Tiere entgegenzuwirken.

Hochwirksame Rattengift-Produkte beinhalten beispielsweise den Wirkstoff Bromadiolon oder Brodifacoum und werden zur professionellen Bekämpfung von Nagetieren eingesetzt. Köder, die in Pastenform, Blockform, Granulatform usw vorkommen können, enthalten häufig Lockstoffe, damit der Köder auf Ratten und Mäuse attraktiver wirkt.

Die Konzentration des Giftstoffes ist in der Regel so gewählt, dass der Köder seinen Zweck erfüllt, selbst wenn Ratten und Mäuse nur geringe Mengen davon aufnehmen.

Um eine versehentliche Vergiftung, zum Beispiel von Kindern, zu verhindern, sorgen zugesetzte Bitterstoffe für einen für den Menschen unangenehmen Geschmack. Dennoch ist es wichtig, das Rattengift sicher zu lagern und nur an Stellen auszubringen, die für Menschen und Haustiere nicht direkt zugänglich sind.

Rattengifte sollten niemals offen ausgelegt werden. Der verantwortungsvolle Verwender benutzt eine verschließbare Köderbox/Köderstation, um eine versehentliche Aufnahme durch Menschen oder andere Tiere zu vermeiden.

Während der Ausbringung dürfen keine Lebensmittel und Getränke konsumiert werden. Jeder direkte und indirekte Kontakt mit dem Mittel ist zu vermeiden. Schutzkleidung wird empfohlen. Sollte es dennoch einmal zu einer Vergiftung kommen, helfen die zuständigen Giftnotrufzentralen.

Grundsätzlich ist immer den Sicherheitshinweisen gemäß der Herstellerangaben Folge zu leisten. Die Köder/Mäuseköderstationen müssen so ausgebracht werden, dass weder für Mensch noch für Tiere eine Gefahr besteht.

Rodentizide Wirkstoffe

Der professionelle Schädlingsbekämpfer unterscheidet Rodentizid-Wirkstoffe der ersten und der zweiten Generation. Wirkstoffe der zweiten Generation, beispielsweise Bromadiolon oder Brodifacoum, sind nicht zu vergleichen mit vielerorts erhältlichen Produkten der ersten Generation, die in der Regel eine mehrmalige Aufnahme bedürfen und gegen die immer wieder Resistenzen entwickelt werden.

Warnhinweis

Biozide/Antikoagulanzien/Nagerköder mit der Wirkstoffgruppe der zweiten Generation wie Brodifacoum, Bromadialon, Difenacoum, Difethialon, Flocumafen dürfen NUR von berufsmäßigen/sachkundigen Verwendern eingesetzt werden:
  • Verwender mit Sachkundenachweis gemäß Anh.I Nr.3 GefStoffV
  • Verwender mit Sachkundenachweis gemäß PflSCHSachkV
  • Verwender mit Sachkundenachweis gemäß § 4 Tierschutzgesetz

Darüber hinaus sind weitere „Risikominderungsmaßnahmen (RMM)“ zu berücksichtigen, z.B.:
  • keine Dauerbeköderung
  • regelmäßige Kontrolle der Boxen und Entfernung von toten Tieren
  • Ausbringung nur in zugriffsgeschützten Köderboxen
  • Dokumentationspflichten
  • Pflicht für Warnhinweisausbringung
  • usw.

Es sind immer die Gebrauchsanweisungen/Herstellerangaben zur Verwendung der Rodentizide Folge zu leisten. Produktinformationen sowie Etikett und Sicherheitsdatenblätter sind grundsätzlich zu beachten und zu befolgen.

Köderstationen richtig aufstellen

Idealerweise sind Köderstationen an bekannten Nestern oder Laufwegen aufzustellen. Häufig orientieren sich Mäuse und Ratten entlang von Wänden, daher sollte das Eingangsloch so nah wie möglich an der Wand positioniert werden.

Achten Sie darauf, dass dort vor allem Kinder und Haustiere keinen ungehinderten Zugriff auf die befüllten Stationen haben.

Die Boxen sollten anschließend mindestens wöchentlich kontrolliert und gegebenenfalls mit frischem Köder aufgefüllt werden. Bitte beachten Sie: eine permanente Bekämpfung mit wirkstoffhaltigen Ködern ist vom Gesetzgeber untersagt und nur für einen begrenzten Zeitraum zulässig.

Bringen Sie den Köder so an, dass ein Verschleppen verhindert wird. Einige Köderstationen sind für diesen Zweck mit einer Stange zum Aufspießen von Pastenbeutel oder Köderblöcken ausgestattet. Bei Pastenköder in gebrauchsfertigen Beuteln ist die Giftpaste nicht aus dem Beutel herauszudrücken - die Mäuse oder Ratten reißen den Beutel selbständig auf.

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